
Wer Spaß und Action sucht, der sollte sich warm anziehen und ab geht es auf die rasanten Kunst- und Naturrodelbahnen im Berchtesgadener Land.
Ob man sich mit dem
» Rennbob-Taxi
den Eiskanal hinunter stürzt oder einfach nur eine lustige Schlittenfahrt mit der Familie unternimmt, für jeden ist etwas dabei. Vom Rodeln mit der Familie bis zum Spitzensport im Eiskanal – im Rodelland BGL ist man auf zwei Kufen goldrichtig. Und der Spaßfaktor auf Schnee und Eis ist garantiert.
Mit der Familie auf der Naturrodelbahn
Die längste Naturrodelbahn im Berchtesgadener Land führt bei einer Höhendifferenz von 500 Metern und einer 3,5 Kilometer langen Strecke, in zirka 30 Minuten Abfahrtszeit vom Obersalzberg in den Ort Berchtesgaden hinunter.
Als Aufstiegshilfe kann die Obersalzbergbahn genutzt werden. Einkehrmöglichkeiten gibt es am Obersalzberg verschiedene.
Ganz ohne Aufstiegshilfe stapft man in gut einer Stunde von Ramsau oder Schönau/Hammerstiel aus nach Kühroint am Fuße des Watzmann. Für den Fußmarsch entschädigt die rasante, drei Kilometer lange Abfahrt bis ins Tal.
Zwischen zwei und gut drei Kilometern und für den eigenen Aufstieg sind die leichten bis mittelschweren Rodelbahnen in Berchtesgaden/Oberau, Bischofswiesen, Marktschellenberg/Ettenberg, Ramsau/Eckaualm und Hintersee undin Schönau a. Königssee die Rodelbahn vom Försterkopf.
Zum Einkehrschwung in die Hütte
Besonders schön zum Einkehren und Rodeln ist es im Berggasthof Vorderbrand in Schönau a. Königssee oder im Hirschkaser am Toten Mann in der Ramsau. Beide Berghütten bieten einen Rodelverleih und sind Ausgangspunkt lohnender Naturrodelbahnen.
Die Rodelbahn Spinnerwinklweg ist die weit schwierigere Strecke. Zirka 2,5 Kilometer führt sie in gut 20 Minuten bei 400 Höhenmetern vom Parkplatz Hinterbrand über Vorderbrand ins Königsseer Tal. Der Aufstieg dauert zirka eineinhalb Stunden, kann aber auch mit dem Auto oder Taxi über die Vorderbrandstraße erfolgen.
Eine einfache Schlitten-Strecke, auch für Familien mit Kindern geeignet, ist die
Rodelbahn Hirscheck vom Toten Mann (1.391 m). Wer die eineinhalb Stunden Fußmarsch zum Gipfel scheut, der fährt bequem mit der Hirscheck-Sesselbahn (auch mit Schlittenverleih) zur Hütte mit traumhaftem Ausblick. Die Naturrodelbahn führt vom Hirscheck-Kaser aus zirka 3,3 Kilometer durch den Wald bis ins Skigebiet Hochschwarzeck, dem Ausgangspunkt der Sesselbahn.
Einen Schlittenverleih gibt es in allen Orten und bei vielen Gastgebern.
In Bayerisch Gmain wird der Schlitten-Verleih in der
Tourist-Info kostenlos angeboten. 750 Meter ist hier die leichte Rodelbahn für jedermann, mit Ausgangspunkt am Bergkurgarten, lang. Eine weitere Rodelbahn befindet sich in Piding am Schlosshang.
Sich
wie ein Olympiasieger fühlen! Wer es rasanter wünscht, für den gibt es
während der Wintermonate auf den Spuren des heimischen Olympiasiegers
Georg "Schorsch" Hackl ein Gästerodeln durch den WM-Eiskanal am
Königssee.
An den Wochenenden von Mitte Oktober bis Ende Februar
startet für die besonders Mutigen das
» Rennbob-Taxi
zu den original
Viererbob-Fahrten mit bis zu 130 km/h durch die Bobbahn am Königssee.
Die
kombinierte Kunsteisbahn für Bob-, Rennrodel- und Skeletonsport wurde
als erste Kunsteisrinne der Welt bereits im Jahr 1969 erbaut. Sie führt
bei durchschnittlich 10,6 Prozent Gefälle über 1.500 Meter Strecke
durch 17 abwechslungsreiche Kurven, mit den klingenden Namen
Schlangengrube, Turbodrom oder Echowand.
Anfeuern und Mitfeiern
Internationale Wettkämpfe im Bob, Rennrodeln und Skeleton
Seien
Sie dabei, wenn die Weltelite der Kufensportler sich zu den jährlichen
Weltcups und internationalen Wettkämpfen auf der Kunsteisbahn am
Königssee trifft.
Hautnah den Fahrtwind fühlen, wenn Bobfahrer/-innen,
Skeletonis und Rennrodelsportler/-innen sich wagemutig durch den
Eiskanal stürzen.
Beschwingt die Hymne der strahlenden Sieger mitsingen
und noch ein paar Autogramme für das Urlaubsalbum sammeln, die Chance
gibt es jährlich zwischen Oktober und März am Königssee.
Die aktuellen Weltcup-Termine und weitere Informationen finden Sie unter
» www.weltcup-koenigssee.de
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Donnerstag, 20. November 2008