
Das Maibaum aufstellen ist ein ganz besonderer Brauch, der am 1. Mai in allen Gemeinden im Berchtesgadener Land miterlebt werden kann. Mit viel Bier, regionalen Köstlichkeiten, bayerischer Musik und in Tracht wird den ganzen Tag gefeiert. Für das Maifest wird ein bis zu 25 Meter hoher, glatter Fichtenbäume als Maibaum "geschäpst", das heißt die Rinde wird abgeschält, und dann am Wipfel geschmückt.
Von den heimischen Burschen und starken Männer nach alter Tradition in rund zwei Stunden mühevoller Handarbeit aufgestellt. Die Burschen versuchen sich im Maibaum kraxeln, die Mädel erfreuen sich beim Maitanz und Volksfest. Ein richtiger Wettstreit entsteht zwischen den einzelnen Gemeinden: wer hat den schönsten Maibaum, wer das gelungenste Fest und wem wird gar der Maibaum in der Rauhnacht geklaut. Das "Lösegeld" verspeist und trinkt man meist gemeinsam.
Bäume, die Träume erfüllen: Der Maibaumwettbewerb
Vom
Rupertiwinkel bis in den Süden des Landkreises wetteiferten unsere Dörfer
und Vereine am 1. Mai 2006 und 2007 darum, wer den schönsten Maibaum und das beste
Rahmenprogramm zu bieten hatte.
Die Wettbewerbskriterien
Ausschlaggebend für den Sieg waren verschiedene Gesichtspunkte:
Flash
Donnerstag, 20. November 2008