
Die Luft in Bad Reichenhall ist alpenfrisch, man fühlt sich wohler und schläft besser. All das sind keine Versprechungen, sondern Tatsachen, die sich aufgrund der besonderen geografischen Lage erklären lassen.
"Der Seeluft ... gleicht die Gradierluft außerdem durch ihre Feuchtigkeitund die anregende Frische ihrer etwas kühleren Temperatur ... und der Schattenbereich des Gradierhauses ist deshalbals ein zuträglicher und angenehmer Spaziergang und Aufenthaltsort zu empfehlen." (Dr. G. v. Liebig um 1870).
"Bad Reichenhall wird umrahmt von den Bergen Predigtstuhl, Hochstaufen, Zwiesel, Lattengebirge, Untersberg und den Loferer Steinbergen. Diese schützen den Ort vor den feuchten westlichen und den kalten nördlichen Winden. Wärme bildet sich und wird gespeichert", erklärt Kurdirektorin Gabriela Squarra. "Die Berg- und Talwinde führen Luft aus der bewaldeten Umgebung und aus der Höhe heran." Konkret bedeutet das: Schwüle und Luftverunreinigungen wird man in Bad Reichenhall nicht antreffen, der Kreislauf wirdentlastet, durch die Abkühlung in der Nacht. Und: Nebel hat hier durch die ständige Lufterneuerung kaum eine Chance.
Warm oder kühl – jedem sein Wohlfühlklima
In und um Bad Reichenhall findet jeder sein Wohlfühlklima: Sonne oder Schatten, geringere oder stärkere Windexposition, niedrigere oder höhere Lufttemperaturen sind je nach Wetterlage und körperlicher Verfassung fast schon frei wählbar. Selbst bei größter Hitze bleibt als kühles Refugium die Umgebung des Gradierhauses. Ein dicker Mantel ist im Ort von Ende April bis in den Oktober hinein völlig überflüssig, dafür sorgt die geschützte Lage – die Temperatur beträgt meist 10 °C und darüber. Spazier- und Wanderwege liegen in Bad Reichenhall praktisch vor der Tür – schon in wenigen Gehminuten sind sie vom Ortszentrum zu erreichen.
Wissenschaftlich belegt: die Wirkung der Kur
Dr. Georg von Liebig (1827 – 1903), Sohn des berühmten Chemikers Justus von Liebig, hat die Bad Reichenhaller Kur auf eine wissenschaftliche Basis gestellt. Er erforschte die geografische Lage und das Klima des Kurortes sowie die Wirkungsweise der natürlichen Heilmittel und veröffentlichte mehr als 60 Schriften. Ein Erfahrungsschatz, auf den die Kuräzte auch heute noch bauen.
Weitere Informationen:
» www.bad-reichenhall.de
Gesundes Auf und Ab: die Berg-und-Tal-Kur
In den Bergen fühlt man sich obenauf. Nicht nur in Höhenmetern gemessen, auch körperlich: Der Aufenthalt zwischen 1.500 und 2.000 Metern wirkt sich positiv auf den Organismus aus, das ist nachgewiesen. Warum das so ist? Die Luft "hoch droben" ist sauberer und trockener, sie enthält kaum Pollen und Allergene, das Licht der Sonne wirkt intensiver.
Ideal fürs Wohlbefinden ist ein täglicher Wechsel zwischen Tal- und Hochgebirgsklima – zu Fuß, mit der
Predigtstuhlbahn oder auch mit den vielen anderen Bergbahnen und Liften des Berchtesgadener Landes. Der Klimawechsel regeneriert den Körper und aktiviert die körpereigenen Kräfte des Immunsystems. Der Organismus produziert verstärkt Hormone und die Zellen werden besser mit Sauerstoff versorgt.
Donnerstag, 20. November 2008