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Durch die Wimbachklamm zum Wimbachgries


Das Wimbachtal: Ein Tal in Bewegung

Während der Königssee vor tausenden von Jahren das Nachbartal füllte, entstand hier ein riesiger Schuttstrom.

Die Dolomitgesteine des Watzmann- und Hochkaltermassivs verwittern zum Gries - Gesteinsbruchstücke, die in einer mächtigen Schicht den Talboden bedecken. Bei Schneeschmelze und Starkregen bilden sich Wasserläufe, die das Gestein ins Tal befördern.

 

Wimbachgrieshütte und Wimbachschloss

Nachdem Sie die Wimbachklamm am Taleingang passiert haben, führt Ihr Weg mäßig steil, aber kontinuierlich ansteigend zur Wimbachgrieshütte auf 1327 Metern über Normalnull. Auf etwa halbem Weg kommen Sie am Wimbachschloss, einem historischen Jagdschloss vorbei, das heutzutage als Berggaststätte fungiert. Es liegt auf 937 Metern über Nnormalnull. Beide laden zur Brotzeit ein!

 

Die Wimbachklamm

Der Zugang zur Wimbachklamm ist nur noch von einer Seite (Beginn der Klamm) möglich. Wenn man vom Wimbachschloss zurückgeht, ist kein Durchgang mehr möglich, man kann sie aber auf einem anderen Weg umgehen.

 

Von der Wimbachbrücke zur Wimbachgrieshütte

Wir starten an der Wimbachbrücke und wenden uns südlich, um entlang des Wimbachs erst über Wiesen, dann durch lichten Wald zu wandern. Dabei können wir immer dem Weg zur Wimbachgrieshütte folgen (Beschilderung). Nach etwa einem Drittel der Gesamtstrecke kommen wir an den beeindruckenden Schuttstrom. In einem sanften Bogen erreichen wir nach einer Stunde Gehzeit das bewirtschaftete Wimbachschloss und setzen unseren Weg zur Wimbachgrieshütte fort, das Tal weitet sich nun und wir genießen den Blick auf Watzmann und Hochkalter. Der Weg verläuft zwischen dem Waldgebiet und zahlreichen größeren und kleineren Schuttströmen immer in gleichbleibender Richtung. Kurz vor der nicht bewirtschafteten Hüterhütte queren wir ein Kiesbett. Bald darauf beschreibt unser Weg einen leichten Knick nach links, wir folgen ihm jedoch weiterhin und erreichen unser Tagesziel, die Wimbachgrieshütte, in die wir auch einkehren können. Der Rückweg entspricht der Aufstiegsroute.

 



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Der Schuttstrom des Wimbachtals zwischen Watzmann und Hochkalter führt uns durch Wimbachklamm zur Wimbachgrieshütte