Wallfahrtskirchen im Berchtesgadener Land
Die Wallfahrtskirche St. Bartholomä
Zwiebeltürme als Wahrzeichen des Königssees. Das Wallfahrtskircherl "St. Bartholomä" ist weltbekannt. Seine Architektur wurde zum Wahrzeichen für den Ort Schönau a. Königssee. Die ältesten Bauteile gehen auf den Beginn des 12. Jahrhunderts zurück. 1522 wurde die ehemalige "Basilica Chunigesse" dem Heiligen Bartholomäus - als Schutzpatron der Almbauern, Sennerinnen und Hirten geweiht. Mit der Barockisierung im späten 17. Jahrhundert, kamen die drei markanten Zwiebeltürme. Seit dem 18. Jahrhundert ist die Wallfahrtskirche mit dem angrenzenden ehemaligen Jagdschloss der Wittelsbacher baulich verbunden.
Infos zur Almer Wallfahrt über das Steinerne Meer nach St. Bartholomä.
Wallfahrtskirche Maria Gern bei Berchtesgaden
Exponierte Lange, lohnendes Wanderziel, traumhafter Watzmann-Blick. Wegen der häufigen Wallfahrten nach Maria Gern, wurde 1709 anstelle der vorhandenen kleinen Kapelle die Wallfahrtskirche Maria Gern errichtet. Das romantische "Hochzeitskircherl" bietet einen malerischen Ausblick auf das Berchtesgadener Tal und den Watzmann. Besonderheiten der Wallfahrtskirche Maria Gern sind unter anderem der elliptische Grundriss, das Gnadenbild von Wolfgang Huber (1666), das große religiöse Gemälde von Johann Zick, Augsburg (1740), die Stuckaturen, der Marienzyklus an der Decke und das Rokoko-Gitter im hinteren Teil des Gotteshauses. Außerdem sind volkskundlich interessante Votivtafeln mit Bildern und Silber-Votivgaben zu sehen.
Wallfahrtskirche Ettenberg "Maria Heimsuchung"
Die Kirche "Maria Heimsuchung" liegt hoch über Marktschellenberg in Ettenberg. In den Jahren 1724 und 25 wurde die einschiffige Wallfahrtskirche durch den Berchtesgadener Fürstpropst Julius Heinrich von Rehlingen im Stil des späten Barock erbaut.
Ein besonderer Tipp für Wallfahrer und Pilger: Der "Kalvarienberg" in Marktschellenberg ist ein ganz neu renovierter Kreuzweg mit besonders schönen Stationen und dem Ziel der barocken Wallfahrskirche "Maria Ettenberg" am Fuße des sagenumwobenen Untersberg. Die Gehzeit beträgt ca. 1,5 Stunden. Besonderheit ist die XV. Station. Weitere Auskünfte gibt es beim Pfarrbüro unter Tel. +49-8650/221, oder bei der Mesnerin unter Tel. +49-8650-873.
Wallfahrtskirche Maria Kunterweg in Ramsau
Die Grundsteinlegung für Maria Kunterweg, als Wallfahrtskirche für Senner und Sennerinnen, erfolgte 1731 durch den Berchtesgadener Fürstpropst Julius Heinrich von Rehlingen. Das malerische Kunterweg-Kircherl steht mitten im Wald am "Kunterweg" in der Ramsau. Früher wurden die Tiere auf diesem Weg vom Ort Ramsau zur Alm geführt. Auch heute noch ist die Barockkirche nur zu Fuß nach einem 15-minütigen Marsch erreichbar. Wer die lichtdurchflutete Atmosphäre im Inneren auf sich wirken lässt, der kann die baumeisterlichen Visionen vom Abbild des Himmels zur Zeit des Barock und Rokoko nachempfinden.
Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt" in Weildorf (Teisendorf)
Eine beliebte Wallfahrtskirche, im gotischen Stil erbaut und 1429 geweiht. Die Marienstatue aus dem Jahr der Kirchenweihe ist besonders sehenswert, ebenso wie die spätgotischen Deckenfresken.
Foto: (c) ROHA-Fotothek Fürmann






























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