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Anger - Oberbayerische Stammesart


 

Eine Liebe wie zu Zeiten König Ludwig I.

Kommst Du nach Anger, dann erzähl' den Daheimgebliebenen, was Du gesehen hast: So könnte die Situation beschrieben werden für all' diejenigen, die es nicht bis nach hierher geschafft haben. Und blickt man in die Angerer Geschichte, so ist man doch überrascht, wie vielfältig sich das Leben hier abgespielt hat.

 

Schon die Menschen aus der Steinzeit schätzten diesen Platz. Die Römer, wo waren die nicht, und die Franzosen machten diesem Flecken auch ihre Aufwartung, von den Salzburgern ganz zu schweigen. Anger hatte scheinbar zum bayerischen Königshaus einen guten Draht, denn als im Februar des Jahres 1824 König Max I. von Bayern sein 25. Regierungsjahr feierte, wurden ihm zu Ehren auf dem Dorfplatz 25 Linden gepflanzt. Kloster Höglwörth am Höglwörther See Dann kam 1841 König Ludwig I. in den Ort und schwärmte: Von nun an ist hier das schönste Dorf in meinem Königreich!"

 

Wenn der Reisende sich Anger nähert, dann kann er sich ruhig von dem weithin sichtbaren Kirchturm leiten lassen. Dieser Fingerzeig in grauem Nagelfluh ist so sicher wie das Amen in er spätgotischen Kirche. Und noch eines ist für Anger typisch. Der Dorfplatz mit der 1884 errichteten Mariensäule auf dem grossen "grünen Anger". Sie wurde unweit von hier meisterlich im Eisenwerk Achtal gegossen. An sonnigen Tagen strahlt die vergoldete Patrona Bavariae in den blauen bayerischen Himmel, als wolle sie mit der Sonne wetteifern.

 

Ein Muss bei einem Besuch in Anger ist das Augustiner-Chorherrenstift im nahegelegenen Höglwörth, westlich gelegen, mit dem dazugehörigen Moorsee, übrigens ein wunderbarer Badesee mit weichem Wasser. Das Kloster wurde bereits im frühen Mittelalter von St. Peter in Salzburg als eine Mönchszelle gegründet. Ein besonderer Förderer des Klosters Höglwörth war vor allem Graf Luitpold III. von Plain bei Großgmain (Der Hallgraf). Er ist auch in seiner Stiftskirche beigesetzt. Den Höglwörther See kann man bequem umwandern und sich von der romantischen Umgebung gerade im Herbst verzaubern lassen. Dieser Streifzug in die Landschaft sollte jedenfalls in Anger begonnen werden. Gestartet werden kann am Klosterweg am Ende des Dorfplatzes.

 

Und gerade in den herbstlichen Tagen sind von Anger und Aufham aus auch die Wanderungen zu den umliegenden Almen und am sonnigen Högl äußerst reizvoll. Da wären beispielsweise die Fürmannalm, Stoißeralm, Steineralm oder die Stroblalm. Höhere Ziele könnten auch die Hausberge der Angerer, der Hochstaufen, der Zwiesel oder an dessen Fuß der Frillensee sein. Radfahren und als Freizeit- und Ferienbeschäftigung hat auch in Anger Tradition. Besonders geeignet ist das Radangebot für Familien- und Genussradler, Tourenradfahrer (z.B. der Bodensee-Königssee-Radweg führt direkt durch das Orstzentrum Anger) und Moutainbiker.

 

Vom Standort Anger aus sind auch die Ziele Salzburg, Bad Reichenhall und Berchtesgaden leicht zu erreichen. Im Prospekt von Anger heißt es: "Anger mit den Ortsteilen Aufham und Högl sowie seine Umgebung sind ein Paradies, um sich wieder auf sich selbst zu besinnen, seinen Körper und seine Seele ins Lot zu bringen." Das gilt nicht nur für Gäste.

 

 



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