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Almerlebnisweg Ramsau


Von Alm zu Alm

Wollen Sie wandern, von einer Alm zur andern - und dabei nicht nur Ihren Wissenshunger stillen, sondern auch die Produkte der Bergbauern genießen? Dann sollten Sie sich auf den Almerlebnisweg machen: 13 Tafeln informieren über die Almwirtschaft, den Bergwald sowie die Geologie der Berchtesgadener Alpen. Der Almerlebnisweg Ramsau wurde mit Unterstützung der Molkerei Berchtesgadener Land realisiert.

 

Mordau-, Lattenberg- und Moosenalm

Sie starten an der Schwarzbachwacht oder beim Parkplatz Taubensee an der Alpenstraße in Ramsau. Erste Station des Almerlebnisweges ist die Mordau-Alm. Über die sogenannte Karschneid auf 1.530 Metern Höhe führt uns der Weg weiter zur Lattenbergalm und anschließend zur etwas tiefer gelegenen Moosenalm. Der Abstieg von der Moosenalm zurück zum Wachterl bzw. zum Ausgangspunkt erfolgt zuerst auf einem Pfad, später dann auf einem Forstweg.

 

Traditionelle Almwirtschaft

In ihrer traditionelle Form existiert die Almwirtschaft seit hunderten von Jahren. Heutzutage sind die Almen in den Sommermonaten bewirtschaftet und bieten kleine selbstgemachte Brotzeiten und frische Getränke an. Näheres erfahren Sie bei den Tourist-Informationen 

 

Wegbeschreibung

Direkt am Parkplatz finden wir die erste Informationstafel zum Almerlebnisweg Ramsau. Sie zeigt uns die Streckenführung und empfiehlt, den Rundweg gegen den Uhrzeigersinn zu erwandern. Die verschiedenen Stationen des Erlebnisweges sind mit 13 Informations-Tafeln versehen. Diese thematisieren unter anderem die Höhenzonen des Waldes, die Almwirtschaft, die Arbeit auf der Alm, die Almen als Lebensraum und die Funktionen des Waldes. Wir lernen beispielsweise, dass der Begriff „Kaser" - so werden im Berchtesgadener Land die Almhütten genannt - nichts mit dem dort produzierten Käse zu tun hat. Es wird vom lateinischen „casa" für „Hütte" hergeleitet. Auch die verschiedenen Bauweisen der Almhütten werden erläutert. Wir haben auf dem Weg die Gelegenheit, diese am realen Objekt wieder zu erkennen. Vom Parkplatz aus folgt man dem asphaltierten Weg bergauf nach rechts. Nun geht es gut ausgeschildert in Richtung Mordaualm/Mordau. An einer Gabelung verlassen wir den geteerten Weg nach links und gehen bergauf durch einen Wald. Nach einem steilen Anstieg ist die Mordau-Alm erreicht. Hier folgt man der Beschilderung nach links in Richtung Lattenberg-Alm und Moosen-Alm. Wenn wir auf der bewirtschafteten Hütte einkehren wollen, müssen wir allerdings noch kurz geradeaus weiter gehen. Der Pfad in Richtung Lattenberg-Alm und Moosen-Alm führt uns nach oben in Richtung Wald und dann nach rechts am Waldrand entlang. Am Waldrand biegen wir nach links ab. Diese Stelle ist an der Infotafel „Niederleger-Mitterleger-Hochleger" des Almerlebnisweges gut zu erkennen. Hier ist auch ein rot-weiß-rotes Schild des Deutschen Alpenvereins angebracht. Dieser Weg verläuft bis zur Moosen-Alm wie der Almerlebnisweg. Nun folgen wir einem sehr steilen, steinigen Pfad, der eine gewisse Trittsicherheit erfordert. Wegen dieses Streckenteils ist es besonders empfehlenswert, den Rundweg gegen den Uhrzeigersinn zu gehen. Nach dem anstrengenden Aufstieg erreicht man eine schöne Lichtung auf der 1530 m hoch gelegenen Karschneid. Nun wandern wir auf die nicht bewirtschaftete, aber landschaftlich sehr reizvolle Lattenberg-Alm. Im Gegensatz zu Almen in tieferen Regionen sind die Hochweiden im Berchtesgadener Land nicht sehr weitläufig. Wir gehen bergab auf den Waldrand zu und erkennen bereits einen Weg, der in den Wald führt. Dort befindet sich ein Schild in Richtung Moosen. Unser Weg führt durch ein sehr schönes Waldstück mit wildem Bewuchs und orangefarbenen Gesteinen. Nun verlassen wir den Weg auf einem Pfad nach rechts und folgen der Beschilderung in Richtung Moosen-Alm. Diese ist bald erreicht und es geht an einer weiteren Infotafel des Almerlebnisweges und einem sehr schönen Rastplatz vorbei. Von hier aus folgen wir dem nach scharf links abzweigenden Weg in Richtung Wachterl. Zuvor können wir uns auf den beiden bewirtschafteten Almhütten auf der Moosen-Alm stärken. Besonders die linke Hütte bietet ein uriges Ambiente, zum Tresen gelangen wir mitten durch den Stall! Die Strecke hinab nach Wachterl verläuft zunächst auf einem Waldweg, dann auf einem sehr schönen, aussichtsreichen Pfad. Dieser mündet später wieder in einen Forstweg, dem wir nach links folgen. Er führt uns an einem Steinbruch vorbei zur Bundesstraße. Diese überqueren wir und gehen nach links über den Parkplatz. Von hier aus führt ein Weg parallel zur Straße, dem wir folgen. Bald ist das Nordufer des Taubensees erreicht. Hier können wir herrlich über den See auf den Hochkalter mit seinem kleinen Blaueisgletscher blicken. Nach einem kurzen Wegstück parallel zur Straße sind wir wieder bei unserem Startpunkt angekommen.

 



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