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Almabtrieb im Berchtesgadener Land


Im September und Oktober, Eintritt frei!

 

"Da Summa is umma"

Ab dem 24. August, dem Bartholomäus-Tag, wird alles für den Almabtrieb vorbereitet. Die "Fuikln" als Kopfschmuck für die Kühe und die Latschenbüsche für die Kälber werden handgefertigt. Die Sennerin Marianne Schmuck von der Bindalm erzählt: "Bei uns macht die Fuikln mein Schwiegersohn Michael unten am Hof. Das ist grausig viel Arbeit. Er sitzt da nächtelang. Die Latschn'boschn mache ich oben auf der Alm selbst."

 

Fuikln: Der traditionelle Kopfschmuck

Für eine Fuikl aus einem Tannengipfel mit vier zusammen gebundenen Kränzen, geschmückt mit bunten Sternen aus Holzspänen rechnet Michael Lichtmannegger mit 25 bis 30 Arbeitsstunden. Ist sie fertig, kann der große Tag kommen. Das Vieh darf allerdings zum Almabtrieb nur dann festlich geschmückt werden, wenn kein "Unreim", also kein *Unglück, geschehen ist.

 

Auch für Sennerin Marianne Schmuck von der Bindalm ist es das Schönste auf der Alm, wenn kein Tier abstürzt oder krank wird: "Man ist jeden Tag froh, wenn alle Viecher wieder gut zurück kommen." Sie hat eine besondere Beziehung zu ihren Tieren: "Wenn ma' sagt, 'du dumme Kuh', dann is des a ganz falscher Ausdruck. Die Viecha sind g'scheid und sensibel."

 

Änderungen vorbehalten, Verschiebungen der Termine und Ankunftszeiten wegen schlechtem Wetter oder unvorhersehbaren Ereignissen sind leider jederzeit kurzfristig möglich. Die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH kann daher keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben übernehmen.

 

 



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Etwa 100 Tage verbringen die Kühe auf den Almen im Berchtesgadener Land. Nach dem Almsommer kehren die Kühe, angeführt von der Sennerin, festlich geschmückt mit Fuikln und Latschenboschn, beim Almabtrieb Ende September und Anfang Oktober in den heimischen Stall im Bauernhof im Tal zurück. In Ramsau und Schönau am Königssee werden die Kühe mit einem großen Fest empfangen.